„Das sieht doof aus!“ oder „Damit ruiniere ich meine Frisur!“ – Typische Aussagen von Fahrradhelm-Verweigerern, die Thomas Barth vom Fahrradies in Halle täglich zu hören bekommt. Dass diese Leute ihre Gesundheit und im schlimmsten Fall ihr Leben riskieren, macht der Fahrrad-Experte in einem Gespräch mit Radio Brocken noch einmal deutlich.

27.08.2020

Warum schütze ich mein Handy, aber nicht meinen Kopf?  
Fahrrad-Experte Thomas Barth über die Wichtigkeit von Fahrradhelmen

„Das sieht doof aus!“ oder „Damit ruiniere ich meine Frisur!“ – Typische Aussagen von Fahrradhelm-Verweigerern, die Thomas Barth vom Fahrradies in Halle täglich zu hören bekommt. Dass diese Leute ihre Gesundheit und im schlimmsten Fall ihr Leben riskieren, macht der Fahrrad-Experte in einem Gespräch mit Radio Brocken noch einmal deutlich. „Man kann es nicht oft genug sagen, aber es ist so wichtig, einen Helm zu tragen, wenn man mit dem Rad unterwegs ist. Unseren Kopf haben wir schließlich nur einmal und der ist schlecht zu reparieren. Anders als ein Smartphone, für das viele regelmäßig Geld ausgeben, um den besten Schutz zu haben. Dasselbe sollte auch für unseren Kopf gelten.“

Erst vor wenigen Tagen wurde Handball-Bundesligaspieler Milos Vujovic mit seinem Fahrrad von einem Lkw erfasst und musste auf der Intensivstation behandelt werden. Meldungen wie diese gibt es nahezu täglich. Aus diesem Grund entschied sich auch Radio Brocken Morgenshow-Moderator Tilo Liebsch dazu, sich einen neuen Fahrradhelm anzuschaffen. Er lud Thomas Barth zu sich ins Studio ein und bekam von ihm viele Tipps und Helm-Modelle zum Ausprobieren.

Die Kultfarbe der Saison, Lila, traf nicht ganz den Geschmack des Radio-Moderators. Sein Favorit war ein klassisches Modell in Schwarz mit glänzenden Einsätzen: „Der Helm erinnert mich irgendwie an ein sportliches Auto und fühlt sich super an.“ Ein gutes Tragegefühl sei eines der wichtigsten Kriterien, so der Fahrrad-Experte. Es ist wie beim Schuhkauf – es muss einfach passen und richtig sitzen. Dafür sollte man sich Zeit nehmen und von einem Profi beraten lassen.“ Wenn der Helm dann auch gut belüftet ist, einfach zu bedienen und weiche, sichere Verschlüsse hat, kann Helmtragen sogar richtig Spaß machen.

Für einen guten Helm mit einem gewissen Mindestschutz sollte man circa 70 Euro einplanen. Je ausgefallener, sicherer und funktionaler, sind nach oben kaum Grenzen gesetzt. Den höchsten Schutz bietet aktuell der „Hövding“. Eine Art Schlauch, der um den Hals getragen wird. Beim Auslösen stülpt sich ein Airbag über den gesamten Kopf wie eine Bade-Duschhaube. So werden Gesicht, Kopf und die Halswirbelsäule optimal abgefedert. „Die beste Lösung vor allem auch für diejenigen, die sich Sorgen um ihre Frisur machen“, so Thomas Barth mit einem Augenzwinkern. 200 bis 300 Euro werden hier allerdings fällig.


Spätestens alle vier Jahre sollte ein Helm erneuert werden
. »Das Material altert mit der Zeit und der Schutz geht verloren, auch wenn der Helm äußerlich noch voll intakt scheint.« Ein netter Nebeneffekt: So bleibt man immer auf dem aktuellsten Innovationsstand und kann optisch auch mal etwas Neues ausprobieren. Tilo Liebsch freut sich auf jeden Fall über seinen neuen, sicheren Kopfschutz und bedankt sich bei Thomas Barth für seine Experten-Tipps.

Ihr Ansprechpartner für Pressefragen

André Gierke
Leiter Unternehmenskommunikation

✆ 0345 5258-140
andre.gierke@funkhaus-halle.de