Durchblick in der Welt der Audio-Begriffe

Pre-Stream-Spot, Capping, Targeting? Im Audio-Marketing existieren viele Fachbegriffe und Möglichkeiten. Erfahren Sie hier im Media-Lexikon alles über die wichtigsten Schlüsselbegriffe im Bereich der Audio- und Hörfunkvermarktung.
Quelle: RMS Radio Marketing Service GmbH & Co. KG

A

Eine Abmoderation sind ableitende Worte zu einem bestimmten Thema, die ein Moderator im Anschluss eines Beitrages oder Musiktitels spricht. Das Thema wird dadurch abgeschlossen.

Klassische Abverkaufswerbung zielt darauf ab, den Absatz beworbener Produkte bzw. des beworbenen Einzelhändlers gezielt zu steigern. Dies geschieht im Normalfall durch die Kommunikation besonderer Kaufanreize.

„AC“ ist das Musikformat von Radio Brocken. Es ist leicht durchhörbar und geprägt von Popsongs aus den 80er, 90ern und 2000ern, die sich am Geschmack der Kernzielgruppe orientieren. Charakteristisch laufen zwei bis drei Titel ohne Unterbrechung. Zur Hörerbindung tragen kurze, positive Moderationen, informative Serviceblöcke und spannende Spielaktionen bei.

Adblocker sind Filterprogramme, die Werbung auf Internetseiten blockieren. Ein Großteil der Werbebanner wird dadurch ausgeblendet und für den Nutzer unsichtbar. Adblocker erfreuen sich auf User-Seite wachsender Beliebtheit. Audiospots in Online-Audio-Kampagnen können größtenteils nicht geblockt werden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Audio-Streaming andere technische Merkmale als visuelle Displays aufweist.

Ad Exchanges („Online-Werbebörsen“) eröffnen Publishern, Vermarktern und Ad Networks einen (weiteren) Vermarktungskanal und ermöglichen so Werbetreibenden den Zugriff auf aggregiertes Inventar mehrerer Anbieter. Dabei setzen Ad Exchanges Technologieplattformen ein, die automatisiert und auktionsbasiert den Kauf von Online-Werbung in Echtzeit ermöglichen.

Ad Fraud ist ein Sammelbegriff für verschiedene Arten unlauterer oder illegaler Manipulationen von Online-Werbemaßnahmen mit dem Ziel, einen wirtschaftlichen Vorteil zu erlangen. Die häufigsten Arten von Ad Fraud sind Click-Fraud, Impression-Fraud, Illegal Bots (infizierte Rechner), Bots (eigenständige Rechner), Botnet (vernetzte Rechner), Pixel-Stuffing (mehrere versteckte Werbemittel) und Ad Stacking (übereinanderliegende Werbemittel).

Den einzelnen Aufruf eines Werbemittels von einem AdServer bezeichnet man als Ad Impression. Die genaue Zahl der Ausspielungen des Werbemittels wird im Ad Server protokolliert. In Verbindung mit weiteren Leistungswerten (Klicks, Leads, Sales, Orders) ergibt sich so ein Wert für die Conversion: die Effizienz des Werbemittels und des Kanals. Im Bereich Online Audio entspricht eine Ad Impression der vollständigen Ausspielung eines Audiospots auf dem genutzten Endgerät. Dabei werden nur vollständig durchgehörte Spots abgerechnet.

Ein Ad Server wird für die Verwaltung, Auslieferung und das Tracking von Online-Werbemitteln eingesetzt. Anstelle der direkten Einbindung eines Werbemittels wird an der entsprechenden Stelle der Website ein sogenannter Ad Tag/Platzhalter eingebunden. Beim Aufruf der Seite wird über diesen Ad Tag automatisch eine Anfrage an den Ad Server geschickt, ein verfügbares Werbemittel aus dem Pool einzublenden (= Ad Request). Der Ad Server speichert meist auch Daten wie Ad Impressions und Ad Clicks, die dann in einem Reporting ausgewiesen werden.

Die AE-Provision (Annoncen-Expedition) ist eine Agenturvergütung, die von werbungtragenden Medien für vermittelte Aufträge an Werbeagenturen gezahlt wird. Im Normalfall beträgt die AE 15% vom Kundennetto.

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (ag.ma) ist ein Joint Industry Committee, also ein Zusammenschluss von Medien (aus den Bereichen Radio, TV, Publikumszeitschrift, Tageszeitung, Online, Plakat), Agenturen und Werbungtreibenden. Ziel der ag.ma ist die Dokumentation der Leistung von Werbeträgern: intermedial wie intramedial. Die hierzu durchgeführte Untersuchung ist die Media-Analyse.

Die Allonge ist der Anhang an einen Basis-Werbespot mit wechselnden aktuellen Inhalten. In einer Allonge werden beispielsweise Händler- oder Bezugsadressen für das jeweilige Sendegebiet des ausstrahlenden Senders genannt.

Mehr über die Buchung von Radiospots erfahren.

Eine Anmoderation ist meist kurz und inhaltlich nicht abgeschlossen, sie leitet einen nachfolgenden Beitrag oder Musiktitel ein. Diese Hinführung will keine Zusammenfassung liefern, sondern soll die Aufmerksamkeit des Hörers auf das Thema lenken, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten.

Eine Applikation, kurz App, bezeichnet unterschiedliche Arten von Anwendungssoftwares. In erster Linie sind Anwendungen für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets gemeint.

Radio Brocken und 89.0 RTL bieten jeweils eine eigene App, über die das Programm gehört werden kann und zudem weitere Service-Leistungen zur Verfügung gestellt werden. Hier geht’s zur Radio Brocken-App und zur 89.0 RTL-App.

In der Radiolandschaft sind besonders Apps von Aggratoren wie Radio.de oder TuneIn verbreitet, über die tausende Radiosender gebündelt gehört werden können.

Der Begriff Audio ist Latein und bedeutet „ich höre“. Im Sprachgebrauch umfasst Audio alles, was mit dem Hören zu tun hat. Audio-Medien sind somit alle Medien, die primär den Hörsinn ansprechen. Audio-Medien werden heutzutage deutlich weniger analog und immer häufiger digital gespeichert. Die Audio-Kanäle sind dabei sehr vielfältig wie: UKW, DAB+, Internet, Smart Speaker, Smartphones.

B

Backseller ist ein gängiges Element zur Erinnerung an bereits Gehörtes und bezeichnet eine kurze Moderation zu einer Nachberichterstattung über eine Aktion. Diese kann auch unter Kundeneinbindung stattfinden: beispielsweise nach einer Gewinnspiel-Promotion, wenn der Gewinner im Nachhinein noch einmal on air zu hören ist.

Bezeichnung für Sonderwerbeformen, die in den klassischen Medien geschaltet, jedoch nicht nach Preisliste abgerechnet werden (bspw. Sponsoring und Promotionaktionen). „Below the line“ umfasst zudem sämtliche Werbeformen, die nicht in den klassischen Medien geschaltet werden (bspw. Event-Marketing, Online Audio-Werbung).

Benchmarks bezeichnen im Radio-Jargon feste, wiederkehrende Rubriken. Sie verleihen einem Programm seine eigenständige Persönlichkeit und sind zusätzliche Einschaltgründe für Hörer. Benchmarks binden Hörer, geben ihnen Orientierung und strukturieren ihren Tag. Beispiele für Benchmarks sind Comedys oder Eigenproduktionen wie „BigNicks Sektorwoche feat. Krom“ bei 89.0 RTL oder „Die Top Ten Tipps zum Wochenende“ bei Radio Brocken.

Sobald Videos bzw. audio-visuelle Spots als Werbemittel im Internet eingesetzt werden, spricht man von Bewegtbild-Werbung. Die Unterscheidung zwischen Bewegtbild und Display ist nicht trennscharf. Im Online-Audio-Bereich können sie sinnvoll als Pre-Stream-Ad eingesetzt werden. Voraussetzung für optimale Qualität sind hohe Übertragungsgeschwindigkeiten.

Im Kontext des Online Advertising bezieht sich der Begriff „Brand Safety“ auf Maßnahmen und technische Hilfsmittel, die sicherstellen, dass ein Werbemittel nicht derartig in Kontext oder Umfeld platziert wird, dass dies im Widerspruch zur Marke des Werbetreibenden steht oder anderweitig negative Effekte hervorbringt.

Webbrowser, kurz Browser, sind Computerprogramme, die Websites oder auch digitale Daten darstellen (vom Foto bis zum PDF-Dokument). Bekannte Browser sind etwa der Internet Explorer, Mozilla Firefox oder Google Chrome.

In der Mediaforschung die in absoluten Zahlen ausgedrückte Gesamtheit, der von einem Werbemittel oder Werbeträger erzielten Kontakte mit den Zielpersonen. In der Bruttokontaktsumme sind auch die Mehrfachkontakte enthalten. Sie spiegelt die Werbewirkung des eingesetzten Werbemittels wider.

Das Budget bezeichnet den Geldbetrag, der für die gesamte Planung und Umsetzung einer Werbekampagne zur Verfügung steht.

C

Der Carry-Over-Effekt bezeichnet die Verzögerung bei der Wirkung von Werbemaßnahmen. Die Werbewirkung entfaltet sich nicht nur im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Schaltung, sondern auch – oder ausschließlich – zu einem versetzten Zeitpunkt.

CHR ist das Musikformat von 89.0 RTL. Es richtet sich an junge, konsumfreudige Menschen und zeichnet sich aus durch aktuelle, schnellere Charthits, einer begrenzten Playlist, vorzugsweise mit Hits aus den aktuellen Top 40, und einer schnellen Titelrotation (Tophits werden täglich fünf- bis achtmal gespielt). Der Informationsanteil ist knapp, die Moderation dynamisch und witzig. Hinzu kommen viele Promotions und Gewinnspiele.

In Verbindung mit dem Markennamen kommuniziert der Claim die Positionierung eines Unternehmens, das zentrale Markenversprechen oder auch das Alleinstellungsmerkmal einer Marke. Bei Radio Brocken ist das beispielsweise „Die beste Musik für Sachsen-Anhalt“, bei 89.0 RTL „Die besten Hits von heute“.

Programmelemente einer Radiosendung mit dem Ziel, die Hörer durch den Einsatz von Komik an den Sender bzw. das Programm zu binden. Comedy-Elemente sind meist fester Bestandteil im Sendeablauf. Comedy kann auch Bestandteil eines Moderationsstils sein.

Beispiele für Radio Brocken: „Ungefragt nachgefragt“, „Tilos Wochenrückblick“ (hier geht’s zu den Comedys), für 89.0 RTL: „Lass mal bin satt“, „Die Dummfrage des Tages“ (hier geht’s zu den Comedys).

Conversion beschreibt die Effizienz eines Werbemittels. Dabei werden den ausgelieferten Werbemitteln auf einem Kanal die messbaren Erfolge (Anzahl der Klicks, Anzahl der Bestellungen, Anmeldungen auf einer Website) entgegengestellt. Die Click-Trough-Rate benennt die konkrete Zahl der Klicks auf ein Werbemittel im Vergleich zur Gesamtzahl der Auslieferungen.

Eine Werbeform im Radio, bei der Werbekunden im Werbeblock exklusiv die erste und letzte Platzierung erhalten. Die Spots bilden somit eine Audio-Klammer für den gesamten Werbeblock und sichern dem Kunden einen aufmerksamkeitsstarken Auftritt.

Mehr über die Buchung von Radiospots erfahren.

Eine crossmediale Kampagne, kurz Crossmedia, bezeichnet eine Zielgruppenansprache über mehrere Medienkanäle hinweg. Das Ziel von Crossmedia sind höhere Werbewirkungseffekte. Crossmediale Werbeformen wie bspw. Audio & Display Ad sprechen die Nutzer mit den zwei Werbeformen Audiospot und Display-Banner an. Auch hier sind die Inhalte zweckmäßig aufeinander abgestimmt. Auch die Kombination von Hörfunkwerbung und Eventmarketing erzielt positive Werbewirkung. Gern beraten wir Sie hierzu.

Customer Journey beschreibt den Entscheidungsprozess eines Kunden bis zum Kauf eines Produktes oder zur Inanspruchnahme einer Dienstleistung. Audio-Werbung liefert entscheidende Berührungspunkte entlang dieser Journey und setzt beim Konsumenten Impulse für eine Kaufhandlung.

Beispiele für Audio-Touchpoints:

  1. morgens am Küchentisch im Digitalradio
  2. im Auto auf dem Weg zur Arbeit
  3. per UKW-Radio im Büro
  4. in der Pause per App auf dem Smartphone
  5. im Auto auf dem Weg zum Einkaufen
    –> Kauf des über den Tag beworbenen Produktes

D

Digital Audio Broadcasting, kurz DAB ist ein digitaler Übertragungsstandard für den terrestrischen Empfang von Hörfunkprogrammen. Der Vorteil dieser Technik liegt in der geringen Störungsempfindlichkeit des Übertragungsweges. Der 2011 gestartete Nachfolgestandard DAB+ basiert auf einem anderen Komprimierungsverfahren und gewährleistet Störungsfreiheit auch bei erhöhter Reichweite.

Radio Brocken, 89.0 RTL und 89.0 RTL In The Mix sind in Sachsen-Anhalt per DAB+ auf Kanal 11 C empfangbar. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Eine Data-Management-Platform (DMP) ist eine technische Infrastruktur, mit der sich Online- und Offline-Daten in Echtzeit kanal- und anbieterübergreifend erheben, verwalten und Zielgruppensegmente zur individualisierten Ansprache eines Nutzers bereitstellen lassen.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Verordnung der Europäischen Union, die im Mai 2018 in Kraft getreten ist. Ziel der DSGVO ist es, Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten EU-weit zu vereinheitlichen und dadurch den Schutz dieser Daten sicherzustellen.

In der Radioplanung umfasst die Daytime alle Zeitschienen, die wochentags zwischen 10 und 16 Uhr belegbar sind. Weitere relevante Zeitschienen sind die Primetime (von 6 bis 10 Uhr) sowie die Drivetime (16 bis 18 Uhr).

Eine Demand-Side-Platform (DSPs) übernimmt automatisiert den Einkauf von Werbekontakten und die Aussteuerung von Werbeschaltungen. Dabei bewertet sie Werbeplätze auf Basis von Daten und historischen Werten, die aus den mitgelieferten oder selbst erhobenen Informationen (Nutzer, technische Daten, Predictions) vorliegen.

Display ist ein Überbegriff für alle grafischen Werbeformen im Internet: ob Banner, Skyscraper oder Rectangle. Werbeformen können Bilder, Animationen oder ferner betrachtet auch Video-Formate bzw. Bewegtbild sein. Erfahren Sie hier mehr über die Buchungsmöglichkeiten von Online-Werbung.

In der Radioplanung umfasst die Drivetime wochentags die Zeitschienen von 16 bis 18 Uhr. Berufstätige, die sich im Auto auf dem Weg nach Hause befinden, werden in der Drivetime über das Radio optimal erreicht.

Weitere relevante Zeitschienen sind die Primetime (von 6 bis 10 Uhr) sowie die Daytime (10 bis 16 Uhr).

Das parallele Sendergebot von privatem Rundfunk und öffentlich-rechtlichem Rundfunk in Deutschland nennt man duales System. Die Rahmenbedingungen für den ausgewogenen Mix werden über den Rundfunkstaatsvertrag und die Landesmediengesetze definiert.

Der Begriff definiert die durchschnittliche Anzahl der Kontakte mit einem Werbeträger pro erreichter Zielperson. Berechnet werden die Durchschnittskontakte nach der klassischen Formel: absolute Bruttoreichweite geteilt durch absolute Nettoreichweite.

In der Radioplanung ist die Durchschnittsstunde der Maßstab für die Senderauswahl. Eine Durchschnittsstunde bezieht sich dabei auf die kumulierte Spanne zwischen 6 und 18 Uhr im Zeitraum von Montag bis Freitag oder Samstag oder Sonntag. Die Durchschnittsstunden für 89.0 RTL und Radio Brocken finden Sie hier in der Preisliste.

E/F

Die prominente Platzierung von Werbespots innerhalb eines Werbeblocks an erster oder letzter Stelle nennt man Eckplatzierung.

First-Party-Data sind vom Publisher (dt.: Websitebetreiber) oder Werbetreibenden selbst erhobene Nutzerdaten (sog. Eigendaten) wie z. B. Kaufinteressen oder demografische Informationen. Bei den Daten handelt es sich jeweils um Eigentum des Erhebers. Die Erhebung geschieht im Wesentlichen über eine Messung der Angebote des Werbetreibenden bzw. Publishers. Zudem kann es sich bei 1st-Party-Data um plattformübergreifenden Datenverkehr, Login-Informationen oder Zielgruppendaten aus verbundenen Social Networks handeln.

Ein in allen Sendungen wiedererkennbares Erscheinungsbild eines Radioprogramms. Klassische Merkmale des Formatradios sind Musikstil und Moderation. Das Format orientiert sich klar an der Zielgruppe.

Musikformat von Radio Brocken = AC (Adult Contemporary)

Musikformat von 89.0 RTL = CHR (Contemporary Hit Radio)

Das Frequency Capping bezeichnet die Steuerung der Häufigkeit, mit der ein einzelner Internetnutzer mit einem bestimmten Werbemittel in Kontakt kommen soll bzw. kommt. So kann das Absinken der Akzeptanz einer Werbekampagne rechtzeitig verhindert werden, was durch zu häufige Anzeige bzw. Ausspielung des gleichen Werbemittels möglich ist.

In der Radioplanung:
Die Anzahl der Schaltungen, mit der die ausgewählten Zeitschienen belegt werden, nennt man Frequenzen.

In der Radiotechnik:
Die technische Erreichbarkeit von Radiosendern im UKW-Bereich. Radio Brocken ist beispielsweise über 11 Frequenzen im gesamten Sendegebiet empfangbar (zu den Frequenzen). 89.0 RTL sendet auf nur einer einzigen Frequenz, einer der reichweitenstärksten Deutschlands: 89,0 MHz.

G

Zu Beginn der Sendestunde kündigt der Moderator in der General ID die Highlights der nächsten Stunde an. Beispielsweise eine Promotionaktion oder die folgenden Musiktitel.

Geotargeting steht für die Auslieferung von Werbemitteln in definierten geografischen Zielgebieten. Beispiel hierfür ist die Zielgruppenansprache nach Bundesland, Stadt oder PLZ. Geotargeting ist grundlegend unabhängig vom genutzten digitalen Kanal. Je nach Angebot kann sich dabei das Geotargeting sowohl auf den Aufenthaltsort als auch auf den Wohnort des Nutzers beziehen. Dabei wird entweder die IP-Adresse des Empfängers oder – bei Einwilligung desjenigen – der Ortungsdienst des mobilen Endgerätes genutzt (auch als „Location-based Targeting“ bekannt).

Gross Rating Point (GRP) definiert die Bruttoreichweite in Prozent innerhalb einer definierten Zielgruppe. GRP ist die Maßeinheit für den Werbedruck. Der GRP dient dazu, den Werbedruck von verschiedenen Planvarianten zu vergleichen.

Formel: Nettoreichweite in % x Durchschnittskontake = GRP

In der Media- und Marktforschung bezeichnet die Grundgesamtheit die Menge aller Personen, auf die sich eine Untersuchung bezieht. In der ma Audio beträgt die Grundgesamtheit Deutschsprachige 14+.

H

Eine Hook-Promo ist ein vorproduziertes Sendeelement. Es umfasst drei Musiktitel, die aktuell auf einem Sender gespielt werden und als Beispiele für dessen Musikfarbe stehen.

Die Hördauer ist eine Kennzahl aus den Hörer-gestern-Daten und bezeichnet die pro-Kopf-Zeit, die ein Mensch (zwischen 5 und 24 Uhr) durchschnittlich mit Radiohören verbringt. Die Hördauer kann für Sender und Regionen ausgewiesen werden.

Formel: Summe der gehörten Viertelstunden geteilt durch die Gesamtanzahl der Befragten (Hörer und Nichthörer) = Hördauer.

Hörer ist ein zentraler Begriff der Radioforschung und zugleich ein sehr weit gefasster: Er kann sich auf die Menge der Nutzer eines Senders in den letzten vier Wochen, an einem durchschnittlichen Tag oder in einer bestimmten Stunde oder anderen Zeiteinheiten beziehen.

Der „Hörer gestern“ ist eine Kennzahl in der Media Analyse und beschreibt die Nettoreichweite für einen durchschnittlichen Tag. Hierzu zählen alle Personen, die im Tagesablauf angeben, mindestens eine Viertelstunde Radio gehört zu haben. Der Hörer gestern wird auch als Tagesreichweite bezeichnet.

Dieser Wert bezieht sich auf die Nettoreichweite aller werbeführenden Stunden zwischen 5 und 24 Uhr und errechnet sich aus der Anzahl der Personen, die erreicht werden, wenn man jede werbeführende Stunde eines Senders einmal belegt. Die HpT-Werte für 89.0 RTL und Radio Brocken finden Sie hier in der Preisliste.

I

Image ist die Gesamtheit aller Vorstellungen und Einstellungen, die Menschen gegenüber einem Produkt, einer Marke, einem Unternehmen oder einem Medium haben.

Imagewerbung zielt darauf ab, das individuelle Profil oder Bild von Unternehmen oder Produkten beim Konsumenten zu formen bzw. positiv zu beeinflussen. Anders als bspw. die Abverkaufswerbung, die auf die Steigerung des Absatzes beworbener Produkte oder des beworbenen Einzelhändlers abzielt.

In-Car-Entertainment ist der Überbegriff für technische Produkte, die in Pkw und anderen Fahrzeugen installiert sind, um audio- und audiovisuelles Entertainment zu liefern. Hierzu zählen auch Navigationssysteme. In-Car-Entertainment-Geräte können auch den Zugang zum Internet herstellen (via Smartphone) und auf diese Weise Online-Audio-Angebote im Fahrzeug nutzbar machen.

In-Stream Audio Ads sind Spots, die im laufenden Audio-Stream platziert werden. Sie können unterschiedlich lang sein. Gängig sind 15 bis 30 Sekunden. In-Stream Audio Ads können entweder für sich alleinstehende Spots, sogenannte Single Ads, sein oder sie sind Teil eines Werbeblocks, der aus mehreren In-Stream Audio Ads besteht. Technisch können Spots verwendet werden, die auch in UKW-Programmen eingesetzt werden.

Mehr über Stream-Werbung erfahren.

Informercial setzt sich zusammen aus Information und Commercial. Bezeichnend hierfür ist ein längerer Werbespot, der als unterhaltender Beitrag aufbereitet ist, redaktionell anmutet, jedoch erkennbar für das Produkt eines Kunden wirbt.

Im klassischen Online-Bereich bezeichnet ein Interstitial eine Werbeform, die während des Besuchs einer Website als Unterbrechung eingeblendet wird. Die Werbung wird vor dem Aufbau der Website angezeigt und gibt nach eingestellter Zeit die gewünschte Seite frei. Im mobilen Bereich erscheint ein Interstitial nach dem Öffnen einer App oder mobilen Website.

Intro bezeichnet ein akustisches Eröffnungselement für einen Programmpunkt: ob Aktion, Rubrik oder Spot. Häufig wird im Intro ein Kunde mit seiner Marke platziert und erhält auf diese Weise eine enge Anbindung an das Programm.

In der Marktforschung bezieht sich der Begriff Involvement auf Produktinteresse und Produktrelevanz. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass ein Werbemittel der Zielgruppe besser gefällt, wenn sie an dem beworbenen Produkt bzw. an der beworbenen Dienstleistung interessiert sind. Im Umkehrschluss heißt das: Je größer das Desinteresse, desto geringer die ausgelöste Zustimmung. Das Involvement wirkt sich in drei Aspekten des Konsumentenverhaltens aus: Es beeinflusst die Aufnahmebereitschaft für Informationen über ein Produkt, es wirkt sich auf den Entscheidungsprozess aus und es beeinflusst die Einstellung zu einer Marke.

Im Online-Bereich bezeichnet der Begriff Inventar die Zahl der maximal verfügbaren Ausspielungen eines Werbemittels in einem bestimmten Zeitraum. Beispielsweise können bei 1.000 Streamstarts eines Webradios 1.000 Pre-Stream Ads ausgeliefert werden. Das Inventar besteht also aus 1.000 Pre-Stream Ads. Durch Capping und Targeting kann sich das Inventar eines Angebots verringern.

J/K

Eine kurze und prägnante Tonfolge oder Melodie als akustische Erkennung eines Radiosenders, einer Marke oder eines Unternehmens nennt man Jingle. Jingles fallen eher länger aus und sind meist kombiniert mit einem gesungenen Text.

Der Gesamtzeitraum, in dem für ein Produkt oder Unternehmen geworben wird (= auch Laufzeit).

KPIs werden in Bezug auf Online-Marketing vor einer Kampagne oder anderen Kommunikationsmaßnahmen bestimmt, um Ziele festzulegen und die Erreichung dieser messen zu können (bspw. Social Shares, Downloads, Seitenaufrufe, Online-Einkäufe).

Klassik kann sowohl in Verbindung mit Medien als auch mit Werbung verwendet werden.

  • Unter den klassischen Medien versteht man die traditionellen Medien Radio, TV, Tageszeitung, Publikums- und Fachzeitschrift sowie Plakat.
  • Klassische Werbemaßnahmen werden in den klassischen Medien nach Preisliste in standardisierten Formaten bzw. werbeführenden Stunden eingekauft und platziert (bspw. ein klassicher Radiospot im UKW).

Kommunikationsziele definieren, was mit einem Kommunikationskonzept und den vorgesehenen Kommunikationsmaßnahmen erreicht werden soll. Kommunikationsziele können unterschiedlicher Natur sein: den Absatz eines Produkts steigern, die Bekanntheit oder das Image eines Produktes bzw. Unternehmens verbessern.

Die Wahrscheinlichkeit, mit seinen Werbemitteln die Zielgruppe zu erreichen.

Ist die Anzahl aller Personen, die mit einem Medium bzw. Werbemittel erreicht wurden (=Bruttoreichweite). Kontakte werden absolut (Mio./Tsd.) oder als Prozentwert (GRP) ausgewiesen und ohne Berücksichtigung von Überschneidungen oder Mehrfachkontakten addiert. Sie geben also keinen Rückschluss, wie viele Einzelpersonen tatsächlich erreicht wurden, sondern sind ein Maß für die absolute Summe aller erreichten Kontakte.

In der Mediaforschung und Mediaplanung ist Kumulation ein Synonym für interne Überschneidungen. Mit jeder weiteren Schaltung eines Spots wächst die Nettoreichweite, also die Zahl der mindestens einmal erreichten Personen. Kurz: Kumulation ist der Reichweitenanstieg infolge von mehreren Werbemitteleinsätzen in einem Werbeträger.

Ein Begriff zur Kostenberechnung ist das Kundennetto. Die Formel zur Errechnung lautet: Bruttokosten – Tarifrabatt = Kundennetto.

L

Die Aufsichtsbehörden aller privaten Funk- und Fernsehsender umfassen deutschlandweit 15 Landesmedienanstalten. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Lizenzierung der privaten Funk- und Fernsehsender sowie in der Kontrolle zur Einhaltung der Programmgrundsätze.

Die Landesmediengesetze dienen der gesetzlichen Regelung des privaten Rundfunks. In Deutschland ist diese Regelung Ländersache. Daher gelten in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Landesmediengesetze. So gibt es in einigen Ländern nur landesweite Radiosender und in anderen Bundesländern Sender bis auf Kreisebene. Die Einhaltung der Landesmediengesetze kontrollieren die Landesmedienanstalten.

Landingpages sind individuell gestaltete, redaktionelle Unterseiten innerhalb der Website eines Werbeträgers. Zur Steigerung des Traffics auf der Landingpage finden Verlinkungen oftmals bereits auf der Startseite einer Website statt. Radiosender und Audioanbieter nutzen Landingpages gern im Rahmen von On-Air-Promotions. Die Nutzer erhalten dort zusätzliche Informationen zu beworbenen Produkten, zu Gewinnspielen und Aktionspartnern.

Ein Werbemittel, das sich über den Content einer Website legt und vom Nutzer per Klick geschlossen werden kann, ist ein Layer Ad. Die Größe ist variabel und reicht vom Standard-Banner-Format bis zu individuellen Maßen, die große Teile der Website bedecken. Layer Ads sind einerseits sehr aufmerksamkeitsstark, andererseits auch penetrant und zudem nicht überall standardisiert einsetzbar.

Unter einem Livereader versteht man das Bewerben eines Events oder einer Promotion durch einen Moderator live on air. Dabei kann es sich um Werbung für eine Senderaktion mit Kundeneinbindung handeln, um Nachrichten oder den Inhalt der nachfolgenden Sendung.

Long Term Evolution, kurz LTE bezeichnet den Mobilfunkstandard der vierten Generation. Im Vergleich zur maximalen Datenrate des Vorgängers UMTS (3G) mit 42 MBit/s leistet LTE derzeit bis zu 300 MBit/s und verspricht eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit und eine stabile Verbindung.. Der LTE-Nachfolger, LTE Advanced bzw. 4G trumpft mit bis zu 1.000 MBit pro Sekunde auf. Der neue Zukunftsstandard 5G befindet sich aktuell im Aufbau und soll eine Datenrate bis zu 10.000 MBit/s ermöglichen.

M

Die ag.ma führt im Auftrag ihrer Mitglieder die Media-Analyse (ma) durch. Aufgabe ist es, die Leistung von Werbeträgern sowie den Umfang und die Struktur ihrer Nutzerschaften zu messen. Die Daten dienen primär der Media- und Marketingplanung. Die in der ma ermittelten und veröffentlichten Daten sind die Werbewährung Deutschlands.

Relevant für die Audio-Vermarktung ist die ma Audio. Sie liefert für klassische, reine Online-Audio- und konvergente Angebote sowie für DAB+ Sender Nutzungswahrscheinlichkeiten bzw. Webradio- und Konvergenzreichweiten. Hierfür werden die zuvor getrennten Welten von ma Radio (Leitwährung für Radio-Reichweiten in Deutschland) und ma IP Audio (Währung für Webradionutzung in Deutschland) zusammengeführt.

Die ma Audio gibt, wie die ma Radio, Auskunft über die Reichweite bzw. die Hörerschaft von Audio-Werbeträgern. Als Leitwährung für den konvergenten Audiomarkt stellt sie die Nutzungswahrscheinlichkeiten der Hörer der ausgewiesenen Sender, Channels und darauf basierenden Kombinationen dar. Hierbei handelt es sich um klassische Angebote, Online-Audio-Angebote und konvergente Angebote.

Die ma Audio weist die Webradionutzungsdaten mit demografischen Merkmalen aus und macht diese somit für Zielgruppenplanung nutzbar. Auf dieser Ebene nimmt die ma Audio für sich in Anspruch, die Werbereichweite der klassischen Angebote mit den darüber hinausgehenden Werbemöglichkeiten der Online-Audio-Angebote (z.B. Pre-Stream Audio Ads) auf Zielgruppenebene vergleich- und berechenbar zu machen. Audio-Konvergenzangebote lassen sich auf Netto-Reichweitenniveau darstellen, unter Berücksichtigung der Überschneidung beider Werbemöglichkeiten.

Im Rahmen der ma Radio wird die Radionutzung der deutschen Bevölkerung gemessen. In zwei Erhebungswellen – Herbst und Frühjahr – werden in einem rollierenden Feldmodell rund 75.000 CATI-Interviews geführt. Die Radionutzung wird dabei über ein stufenweises Befragungssystem erhoben. Von der Bekanntheit des Senders bis zur Nutzung am Vortag sowie der Häufigkeit der Nutzung in einer normalen Woche, geben die Befragten Auskunft zu ihrem Radionutzungsverhalten: nach Sendern, Uhrzeiten, Tagen. Auf Basis dieser Daten wird zweimal im Jahr – März und Juli – Nutzungsdaten, Zielgruppenmerkmale, Reichweiten für private und öffentlich-rechtliche Sender und Kombinationen veröffentlicht. Die Daten der ma Radio fließen in die Konvergenzwährung der ma Audio ein und sind die Währungsgrundlage der Gattung Radio, um für die Media- und Marketingplanung genutzt zu werden.

Die Marken- bzw. Produktbekanntheit gibt den prozentualen Anteil der Personen einer Zielgruppe an, die eine Marke oder ein Produkt kennen. Ermittelt wird diese Bekanntheit durch eine Erhebung. Dabei unterscheidet man die aktive (= ungestützte, spontane) Markenbekanntheit, ohne Vorlage der Marken oder Produkte, und die passive (= gestützte) Marken- oder Produktbekanntheit, durch Markennennung oder Vorlage der Produkte.

Im Prinzip umfasst das Marketing alle Maßnahmen, die das Ziel der Umsatzförderung begünstigen. Die Aufgabe des Marketings besteht somit darin, Güter und Dienstleistungen, die ein Unternehmen erstellt, mithilfe von bestimmten absatzpolitischen Maßnahmen wie Werbung an den Konsumenten zu bringen. Marketing bedeutet zudem die Ausrichtung des Unternehmens am Markt. Hier ist Marketing kein Funktionsbereich des Unternehmens, eher richtungsweisend für den gesamten unternehmerischen Entscheidungsprozess. Marketing bedeutet also auch: Das Finden und Erfinden von Problemen sowie deren Bewusstmachung und das Anbieten von Lösungen unter Erzielung von Gewinn.

Marketingziele leiten sich aus den Unternehmenszielen ab. Sie bestimmen den angestrebten Zustand, der durch den Marketing-Mix – also den Einsatz absatzpolitischer Instrumente – erreicht werden soll. Dabei gibt es quantitative und qualitative Marketingziele. Quantitative Ziele können in konkreten Zahlen ausgedrückt werden wie beispielsweise Umsatzsteigerung. Qualitative Ziele hingegen können die Steigerung von Images und Bekanntheit sein, ebenso wie die Optimierung von Kundenbindung und Vertrauen.

Der Mediaeinsatz von mehreren Mediakategorien (Hörfunk, Print, TV, Plakat, Kino, Online) im Rahmen einer Werbekampagne ist der Mediamix. Darüber hinaus werden bei der Zusammenstellung des Mediamix die Aufgaben der einzelnen Kategorien definiert und das zeitliche Zusammenspiel festgelegt. So erhöhen Mediamix-Kampagnen die Reichweite und erzeugen positive Wechselwirkungen.

Die Mediaplanung umfasst den Prozess der Auswahl und Belegung von Medien bzw. Werbeträgern, um eine Werbebotschaft optimal in der Zielgruppe zu kommunizieren. Grundlegend für eine gezielte Mediaplanung sind fünf wesentliche Faktoren: Budget, Zielgruppe, Zeitraum der Kampagne, Zielgebiet und Kommunikationsziele des Kunden. Unsere Mediaberater unterstützen Sie gern bei der Planung Ihrer Audio-Kampagne. Nehmen Sie hier Kontakt zu uns auf.

Die Mediaziele leiten sich ab aus den Kommunikations- und Marketingzielen. Sie lassen sich in den Mediakennziffern Reichweite, Durchschnittskontakte, Affinität und TKP darstellen. Alle vier Ziele sind nur selten miteinander zu vereinbaren. Idealerweise sollte im Vorfeld der Planung festgelegt werden, welches Mediaziel als Hauptziel anvisiert wird.

Die große Gruppe der Werbeträger wird in unterschiedliche Gruppen unterteilt. Zu den wichtigsten Medienkategorien zählen Radio, Tageszeitung, Zeitschrift, TV, Plakat und Online.

Im Gegensatz zur stationären Audionutzung kommen im mobilen Bereich flexibel einsetzbare Empfangsgeräte zum Einsatz. Im digitalen Bereich sind das Smartphones, Tablets und Smart Speaker. Radio bzw. Audio ist bereits seit den 50er Jahren mobil: Transistorradios als auch Ghettoblaster sind analoge mobile Endgeräte und obwohl es fix montiert ist, zählt auch das Autoradio dazu. Die digitalen mobilen Endgeräte ermöglichen die Nutzung von Audio-Angeboten, primär über Radio-Apps oder Skills. Häufig gibt es über sie auch einen Zugang zum UKW-Angebot. Radio-Apps bieten zudem visuelle Werbemöglichkeiten im Audio-Umfeld. Erfahren Sie hier mehr zu den Werbemöglichkeiten in Webradios.

Die Morningshow ist ein bei fast allen Radiosendern anzutreffender Bestandteil des Programms. Aufgrund ihrer Positionierung in den Stunden mit der höchsten Reichweite, ist die Morningshow von zentraler Bedeutung für Sender und Werbetreibende.

Lernen Sie hier die Radio Brocken-Morgenshow kennen.

Lernen Sie hier die 89.0 RTL Morningshow kennen.

Multimedia bezeichnet das Zusammenwirken von verschiedenen – meist digitalen – Medientypen aus Text, Bild, Grafik, Ton, Animation, Video. Die multimedialen Inhalte werden in der Regel auf dem Computer zusammengefügt und abgespielt.

Auf Musik-on-Demand-Plattformen können Hörer aus einem umfangreichen Repertoire gezielt nach einzelnen Musiktiteln suchen und sich diese direkt anhören. Außerdem können sie individuelle Playlists erstellen. Die Nutzung ist entweder kostenfrei, aber werbefinanziert oder kostenpflichtig und werbefrei.

Das Musikformat ist eines der wichtigsten Wiedererkennungsmerkmale eines Radiosenders. Ausgerichtet an der Zielgruppe definiert es, welche Titel in welcher Zusammensetzung wie häufig gespielt werden. Siehe auch oben: Formatradio.

N/O

Der Begriff zur Kostenberechnung definiert sich über die Formel: Bruttokosten – Tarifrabatt – AE-Provision = Netto-Netto.

Die Anzahl der Personen, die durch einen Werbeträger mindestens einmal erreicht werden, bezeichnet man als Nettoreichweite. Doppel- und Mehrfachkontakte werden dabei nicht berücksichtigt. Die Formel: Kontakte geteilt durch Durchschnittskontakte.

Der Begriff O-Ton ist eine umgangssprachliche Abkürzung für Originalton. Gemeint ist das wörtliche Zitat, also die individuelle Aussage einer Person, die on air zu hören ist.

Sämtliche Aktivitäten eines Radiosenders, die nicht über das Radioprogramm zu hören sind, sondern live vor Ort stattfinden, nennt man Off air. Das können Konzerte, Partys und Events aller Art sein. Off air-Aktivitäten machen den Radiosender für seine Hörer auf eine weitere Weise erlebbar und tragen so zu einer stärkeren Hörerbindung bei.

Erfahren Sie hier mehr über Werbemöglichkeiten im Off air-Bereich.

Alle Aktivitäten eines Radiosenders, die direkt über das Radioprogramm zu hören sind, bezeichnet man als On air.

Ein redaktionelles Gewinnspiel, bei dem von Kunden zur Verfügung gestellte Preise ausgelobt werden, ist eine On Air Promotion. Auf das Gewinnspiel wird meist in moderativen Teasern oder vorproduzierten Trailern hingewiesen. Als werbliche Aussage erfolgt die Nennung des unterstützenden Werbetreibenden und dessen Claim.

Mehr über Promotions als Werbeform erfahren.

Online Audio bezeichnet die kontinuierliche Übertragung und direkte Wiedergabe von Audio-Datenströmen über Internet-Protocol-basierte Netzwerke. Hierzu zählen Web-Only-Sender, Simulcasts von UKW-Programmen, Personal Radios, User Generated Radios, Aggregatoren und Music-on-Demand-Dienste sowie Podcasts.

Online-Only-Sender sind Angebote, die ausschließlich über das Internet empfangbar sind. Dazu gehören Submarken sämtlicher UKW-Stationen, die musikalische Themenstreams wie Pop, Rock oder Dance anbieten, als auch Webradios, die entweder einen einzelnen Stream bereitstellen oder ein Komplettpaket mit unterschiedlichen Programmen.

Online-Only-Sender von Radio Brocken sind bspw. 80er, 90er, Weihnachtsradio, Ü30 Partymix.
Online-Only-Sender von 89.0 RTL sind bspw. In The Mix, Most Wanted, Deutsch Rap.

Mehr über Werbemöglichkeiten in Webradios erfahren.

Das Outro ist das akustische Schlusselement nach einem gelaufenen Programmpunkt oder Werbespot. Outros bieten Kunden die Möglichkeit, ihre Marke in das Programm einzubinden.

Mit Overspill werden Kontakte innerhalb der Hörfunkplanung bezeichnet, die außerhalb eines definierten Zielgebiets oder einer definierten Zielgruppe erreicht werden.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wurde in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg von den Alliierten eingeführt. Aktuell umfasst das die Sender ARD (mit 9 Regionalsendern), ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle und Spartenkanäle. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird überwiegend durch Rundfunkgebühren finanziert und zu einem kleinen Teil aus Werbeeinnahmen. Durch die Rundfunkgebühren soll die unabhängige Berichterstattung garantiert werden. Im Gegenzug lautet der Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender: die Gewährleistung einer medialen Grundversorgung für alle Bürger.

Radio Brocken und 89.0 RTL sind private Radiosender, die sich ausschließlich durch Werbeeinnahmen finanzieren.

P

Die Anzahl der Abrufe einer Website über einen Browser nennt man Page Impressions. Der Wert ist somit ein Index für die Nutzung einzelner Seiten innerhalb des Online-Angebots.

Pay-off bezeichnet das sogenannte Gewinnergespräch bei einer Kundenpromotion. Der Gewinner wird zunächst ermittelt und anschließend on air interviewt.

Das Ziel von Performance Marketing im Online-Bereich ist die Generierung von messbaren Reaktionen oder Transaktionen des Nutzers. Hierbei kommen unterschiedliche technologische Werkzeuge zum Einsatz. In Zusammenwirkung mit einer performanceorientierten Ausspielung von Werbemitteln wird der Vermarkter, bzw. die ausspielende Website leistungsbezogen honoriert. Erfolgsbasierte Modelle sind: Cost per Click (CpC), Cost per Lead (CpL), Cost per Order (CpO).

Personalisierte Radiodienste liefern ein auf den jeweiligen Nutzer zugeschnittenes Musik-Programm. Auf Basis des individuellen Nutzungsverhaltens erlernt die Radiosoftware die Geschmäcker und Stimmungen der User und empfiehlt daraufhin passende Inhalte. Das persönliche Nutzerprofil kann durch ein Bewertungssystem weiter verfeinert werden.

Das Produzieren und Anbieten von Audio- und Video-Dateien on Demand über das Internet nennt man Podcasting. Das Kunstwort setzt sich zusammen aus den Wörtern iPod und Broadcasting. Podcasts werden über das Internet bezogen, beispielsweise über einen RSS-Feed.

Das Pop-Up ist eine Form der Online Display-Werbung, bei der das Banner in einem eigenen Browserfenster über der Seite auftaucht. Pop-Ups werden durch separates Klicken geschlossen. Sie sind aufmerksamkeitsstark wie Layer-Ads, werden von Nutzern jedoch häufig als störend empfunden. Um diese Werbeform zu unterbinden aktivieren viele Nutzer sogenannte Pop-Up-Blocker. Im Gegensatz zum Pop-Up wird das Pop-Under-Fenster im Hintergrund geöffnet und erst sichtbar, sobald das Browserfenster geschlossen wird.

Pre-Stream Audio Ads sind Spots, die unmittelbar vor dem Start eines Audio-Streams ausgeliefert werden. Sie sind maximal 30 Sekunden lang, wobei 15 bis 20 Sekunden empfohlen werden. Pro Stream-Start wird üblicherweise ein Pre-Stream Audio Ad eingesetzt. Technisch können dabei Spots verwendet werden, die auch in UKW-Programmen eingesetzt werden.

Mehr über Stream-Werbung erfahren.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis, kurz PLV informiert über die Wirtschaftlichkeit eines Mediums. Das klassische Parameter ist der TKP (Tausender-Kontakt-Preis).

Unter Presenting versteht man die ganz oder teilweise finanzielle Unterstützung einer Webradiosendung, einer Sendestrecke oder eines kompletten Webradios. Das Presenting ist vorproduziert und beinhaltet generell die Nennung des Kunden sowie dessen Claim. Der Presenting-Hinweis wird am Anfang und am Ende des unterstützten Inhalts platziert. Neben dem vorproduzierten Presenting sind auch live vom Moderator vorgetragene Nennungen gängig.

Sie möchten gern Programmrubriken oder Webstreams von Radio Brocken und 89.0 RTL präsentieren? Dann kontaktieren Sie uns gern per E-Mail an erfolg@funkhaus-halle.de oder rufen Sie uns an unter 0345 5258-222.

In der Radioplanung umfasst die Primetime den Zeitraum zwischen 6 und 10Uhr (Montag bis Freitag). In dieser Zeit erzielen Radiosender die höchsten Reichweiten. Durch das unterschiedliche Hörverhalten am Wochenende verschiebt sich die Primetime am Samstag und Sonntag um mehrere Stunden nach hinten.

Weitere relevante Zeitschienen sind die Daytime (10 bis 16 Uhr) sowie die Drivetime (16 bis 18 Uhr).

Unter Privatradio versteht man alle privatrechtlich organisierten und somit kommerziellen Hörfunkgesellschaften. Die privaten Rundfunksender finanzieren sich komplett durch ihre Werbeeinahmen. Das Privatradio ist eine Säule des dualen Systems. Gesetzliche Rahmenbedingungen für den privaten Rundfunk werden durch die Landesmediengesetze definiert. Zudem vergeben die Landesmedienanstalten die Lizenzen für den Sendebetrieb und beaufsichtigen diesen. Der private Rundfunk ist seit 1986 on air.

Dieser Begriff beschreibt datengetriebene onlinebasierte Werbung. Fester Bestandteil dabei ist der vollautomatische individuelle Ein- und Verkauf von Werbeflächen.

Eine Promotion hat das Ziel, den Absatz von Produkten zu fördern. Dies kann auf unterschiedlichen Ebenen realisiert werden. Die größte Außenwirkung erzielt eine Verbraucherpromotion, denn diese richtet sich direkt an den Konsumenten. Zur Verbraucherpromotion zählen Gewinnspiele, die Verteilung von Produkten oder Geschmacksproben sowie Sonderverkäufe. Dabei kann eine Promotion sowohl on air als auch off air veranstaltet werden.

Mehr über Promotions als Werbeform erfahren.

Publisher ist die englische Bezeichnung für Verleger und Herausgeber. Im Webradiobereich bezeichnet Publisher die Person bzw. Gesellschaft, die für den Sendebetrieb finanziell und vor allem auch inhaltlich verantwortlich ist.

R

Bei klassischen Buchungen erhalten Agenturen und Werbungtreibende einen Preisnachlass bzw. Rabatt gegenüber dem Listenpreis. Der Rabatt ist gestaffelt und abhängig von Umsatz oder Gesamtvolumen. Die Rabattstufen orientieren sich also anhand einer Umsatzstaffel an dem gebuchten Umsatz oder an der Menge der gebuchten Sekunden. Unterschieden wird dabei zwischen Cashrabatt (Nachlass auf Listenpreis) und Naturalrabatt (Nachlass in Form von kostenlosen Werbeplätzen/-zeiten).

Radio-Aggregatoren bündeln eine Vielzahl von bestehenden Audio-Angeboten im Netz und sortieren diese nach Themen, Genres, Sprachen, Ländern. Auf diese Weise geben sie dem Nutzer eine klare Orientierung und erleichtern den Zugriff auf Audio-Inhalte. Bekannte Beispiele sind TuneIn und Radioplayer.

Eine Applikation, kurz App, bezeichnet unterschiedliche Arten von Anwendungssoftwares. In erster Linie sind Anwendungen für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets gemeint. Die meisten Radiostationen bieten eine eigene App, über die das Programm gehört werden kann und zudem weitere Service-Leistungen zur Verfügung gestellt werden. Besonders verbreitet sind Apps von Aggratoren wie radio.de, über die tausende Radiosender gehört werden können.

Hier geht’s zur Radio Brocken-App und zur 89.0 RTL-App.

Real Time Bidding (RTB) benennt den Prozess eines automatisierten Preisfindungsverfahrens in Form einer Auktion. Werbetreibende legen ihre Zahlungsbereitschaft für eine zur Verfügung stehende Werbeeinblendung – in Kombination mit weiteren Informationen wie z. B. Nutzerdaten oder auch den Kontext – im Rahmen eines Gebots fest. In der folgenden Auktion haben sie die Möglichkeit, diese Werbeeinblendung zu ersteigern, stehen dabei allerdings im Wettbewerb mit anderen Werbetreibenden. Die Bewertung der Werbeeinblendung durch den Werbetreibenden und die Abgabe des Gebots erfolgen in Echtzeit. Arten des Real Time Biddings sind First Price Auction oder Second Price Auction.

Als Rectangle bezeichnet man eine spezielle Form der Display-Bannerwerbung, die direkt in den Content-Bereich einer Website integriert wird. Mehr über Online-Werbemöglichkeiten auf radiobrocken.de und 89.0rtl.de erfahren.

Werbemittel, die auf einer Website ausgeliefert werden, müssen nicht auf dem Ad Server gespeichert sein, der die Werbung für eine Website steuert. Vielmehr kann der Ad Server über Redirects mit konkreter Adressangabe die Werbemittel beim Seitenaufruf von einem Drittserver abrufen und ausliefern. Das Reporting wird in diesem Fall sowohl auf dem Ad Server selbst als auch auf dem Server nachgehalten, auf dem das Werbemittel gespeichert ist. Häufig handelt es sich hierbei um Ad Server von Agenturen, die so jederzeit einen Überblick über ihre Kampagne haben.

Noch während eine online-basierte Werbekampagne läuft, kann ein Reporting erstellt werden. Dank des Ad Servers lässt sich zu jedem Zeitpunkt der Kampagne belegen, wie viele der gebuchten Werbemittelkontakte bereits generiert wurden. Auch die Anzahl der Klicks auf das Werbemittel kann direkt erfasst werden. Beides unterstützt das Kampagnenmanagement im Rahmen des AdManagements. Zudem bildet das Abschlussreporting die Basis bei der Abrechnung von Display- und Online-Audio-Kampagnen.

Mehr über Online-Audio als Werbeform erfahren.

Response nennt man die direkte Reaktion eines potenziellen Kunden auf eine Werbemaßnahme. Direkte Reaktionen können beispielsweise der Besuch einer beworbenen Homepage sein, der Besuch eines Geschäfts, die Teilnahme an einem Gewinnspiel oder auch der Kauf eines beworbenen Produktes. Es können jedoch auch Reaktionen hervorgerufen werden, die zwar durch die Werbemaßnahme ausgelöst wurden, die sich aber nicht auf das beworbene Produkt, sondern beispielsweise auf ein anderes Produkt, eine Nachfrage zu einem getätigten Kauf oder sonstige reaktionsfremde Aktionen beziehen. Insofern ist die Response zwar ein früher, aber nicht endgültiger Indikator für den Erfolg einer Werbeaktion.

Im Online-Marketing bezeichnet Retargeting ein Verfolgungsverfahren. Die Besucher einer Website oder eines Webshops werden „markiert“ und anschließend beim Besuch anderer Websites mit gezielter Werbung erneut angesprochen. Ziel des Verfahrens ist es, einen Nutzer, der bereits ein Interesse für eine Website oder ein Produkt gezeigt hat, wiederholt mit Werbung für diese Website oder das Produkt zu konfrontieren. Auf diese Weise werden sowohl die Werberelevanz als auch die Klick- und Conversion Rate gesteigert.

In der Werbewirkungsforschung werden zwei Arten von Return of  Investment, kurz ROI unterschieden: 1. der kurzfristige ROI, auch Short Term Return on Investment (STROI) genannt. 2. der langfristige ROI. Der Return on Investment gibt an, wie viel Zusatzumsatz ein investierter Werbe-Euro einer Werbemaßnahme generiert hat. Der Wert kann als Prozentwert ausgedrückt werden, wird jedoch meistens in Euro bzw. Cent dargestellt. Diese Kennziffer der Werbewirkung ist deshalb definiert als zusätzlicher Umsatz in Euro dividiert durch die Werbeinvestitionen in Euro. Direkte Vergleiche zwischen ROIs für unterschiedliche Werbemedien können entweder nur auf Basis des kurzfristigen oder des langfristigen ROI durchgeführt werden. Zudem sollten sie ausschließlich auf Basis der Brutto-Werbeinvestitionen erfolgen.

RSS (Really Simple Syndication) Feeds haben den Zweck der einfachen und strukturierten Veröffentlichung von Änderungen sämtlicher Webangebote. Dies können Websites mit Nachrichten, Blogs oder Audio- und Video-Logs sein. Die Adressaten abonnieren einen Channel und werden mit kurzen Informationsblöcken über die geänderten bzw. neuen Inhalte informiert. Die Bereitstellung der Daten im RSS-Format nennt man RSS-Feed.

Der Rundfunkstaatsvertrag ist die Grundlage für die Rundfunkordnung in Deutschland. Die gesamtdeutsche Fassung wurde am 31.08.1991 durch die Ministerpräsidenten der Länder verabschiedet und löste den alten Rundfunkstaatsvertrag ab, der nur für die alten Bundesländer galt. Der Rundfunkstaatsvertrag wurde seitdem mehrmals geändert. Er legt die Spielregeln für das Nebeneinander von privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk im dualen System fest. So definiert er die Rahmenbedingungen für die Landesmediengesetze, welche die Rundfunkordnung in den einzelnen Bundesländern individuell festlegen.

S

Second-Party-Data findet vor allem Anwendung bei strategischen Partnerschaften im Online-Sektor. Die Daten stammen vom Publisher bzw. Werbetreibenden selbst (sog. Eigendaten), werden aber durch eine externe Quelle (bspw. Daten aus den externen Ad Servern, einer DMP oder einer externen Social-Media-Lösung) gesammelt. Die gemeinsame Nutzung der durch die externe Quelle gesammelten, hochwertigen First-Party-Data wird meist durch einen Vertrag im Voraus festgelegt. Außerdem können Daten über direkte Beziehungen zu anderen Unternehmen (z. B. Marken mit spezifischen Zielgruppen) als Austausch oder Sharing-Modell eine 2nd Party darstellen.

Sequential Targeting bietet die Möglichkeit, dem Hörer mehrere Online-Audiospots (max. drei) einer Kampagne in einer festgelegten Reihenfolge auszuliefern. So kann z.B. erst ein Hauptspot geschaltet werden, auf den später ein oder zwei Reminderspots folgen. So können Werbekunden das kreative Potential von Online Audio optimal für ihr Storytelling nutzen.

Jetzt mehr über die Werbemöglichkeiten in Webradios erfahren.

Alle Sendeinhalte, die dem Hörer helfen oder ihn informieren sind kundenbindende Services. Einzelne Serviceelemente sind beispielsweise Verkehrsnachrichten, Wettervorhersagen und Veranstaltungshinweise, ebenso wie Pollenflugprognosen oder Warnungen vor Radarkontrollen.

Serviceelemente sind beliebte Werbeumfelder für Sponsorings, da die Aufmerksamkeit der Hörer hier sehr hoch ist. Erfahren Sie hier mehr zu Sponsoring-Möglichkeiten.

Die gleichzeitige und inhaltlich identische Übertragung von ursprünglich analogen Audioinhalten im Internet bezeichnet man als Simulcast. Alle relevanten deutschen UKW-Sender sind ohne räumliche Begrenzung als Simulcast im Web zu empfangen. Die Übertragung erfolgt durch komprimierte Audiodateien. Ableger von UKW-Stationen, die nur über das Internet verbreitet werden, sind keine Simulcasts, sondern Online-Only-Sender.

Single-Spots sind Radiospots, die außerhalb der normalen Werbeblöcke geschaltet werden. Durch diese Alleinstellung sind sie besonders effektiv und begehrt.

Ein Single-Tandem ist ein exklusiver und aufmerksamkeitsstarker Spot, der aus einem Single-Spot plus Reminder besteht und ein Programmelement einrahmt.

Mehr über die Buchung von Radiospots erfahren.

Das Skyscraper ist ein klassisches Online Display-Werbemittel im speziellen Hochformat, das auf einer Website vorwiegend am rechten Bildschirmrand platziert ist. Mehr über Online-Werbemöglichkeiten auf radiobrocken.de und 89.0rtl.de erfahren.

Smart TV, auch Hybrid-TV genannt, ist eine Bezeichnung für Fernsehgeräte mit Computer-Zusatzfunktionen, insbesondere Internet-Fähigkeiten. Smart TV-Geräte sind mit Zusatzschnittstellen ausgestattet wie USB, Netzwerk, WLAN und Speicherkarten. Eine der relevantesten neuen Zusatzfunktionen ist die interaktive HbbTV-Schnittstelle, die aus dem laufenden Programm den Zugriff auf Mediatheken ermöglicht.

Mobiltelefone, die zudem über eine Vielzahl von Computerfunktionalitäten verfügen, nennt man Smartphones. Ausgestattet mit einem großen, hochauflösenden Display können sie sich per mobiler (3G, LTE) oder stationärer (WLAN) Netzwerke mit dem Internet verbinden. Neben sämtlichen Medienabspielfunktionen können anhand von Radio-Apps auf den Smartphones auch weltweit Radioangebote genutzt werden.

Sonderwerbeformen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht den Merkmalen klassischer Spots entsprechen. Sie unterscheiden sich klar in der Art der Platzierung, durch den Inhalt oder das Format bzw. die Form der Kreation so wie bspw. Gewinnspiele, Promotions und Sponsorings (mehr erfahren).

Beim Sponsoring werden bestimmte Programmrubriken von einem Werbungtreibenden präsentiert. Das können Wetter- oder Verkehrsmeldungen sein, Musikstrecken oder die populärsten Radiosendungen Deutschlands: die Morningshows. Die Nennung der Sponsoren erfolgt im Intro und/oder im Outro und umfasst für gewöhnlich den Markennamen in Kombination mit einem Claim.

Mehr über diese Werbeform erfahren.

Stammhörer bezeichnet einen Wert auf Basis der Hörer-gestern-Daten. Der Stammhörer wird nach der Häufigkeit definiert, mit der er einen Sender werktags (Montag bis Samstag) einschaltet. Als Stammhörer gilt, wer an vier bis sechs Werktagen denselben Sender hört.

Die Stationskennung eines Senders nennt man Station ID. Ein fester Bestandteil ist das Audiologo des Senders sowie der Senderclaim. Die Station ID wird eingesetzt, um den Sender von der Konkurrenz abzugrenzen und die Widererkennbarkeit zu erhöhen.

Die Stimme, die fast alle produzierten Elemente spricht, um dem Sender ein einheitliches und unverwechselbares Klangbild zu verschaffen, ist die sogenannte Station Voice.

Audioinhalte werden stationär genutzt, wenn die Übertragungsgeräte nicht mobil sind. Im UKW-Bereich gehören dazu Musikanlagen. Beim Webradio sind es WLAN-Radios und Docking-Stations. Webradiokampagnen können gezielt eingesetzt, also wahlweise nur an stationäre oder mobile Endgeräte ausgeliefert werden.

Storytelling („Geschichten erzählen“) bezeichnet eine Methode, bei der Rezipienten Informationen, Produkt- und Werbebotschaften durch konstruierte oder reale Geschichten vermittelt bekommen. Auf diese Weise sollen die Inhalte möglichst einfach und kreativ präsentiert werden, um langfristig im Gedächtnis der Rezipienten zu bleiben – denn: Gute Geschichten begeistern, fesseln und reißen mit!

Eine kontinuierliche Übertragung von Datenpaketen über IP-Verbindungen bezeichnet man als Stream. Das gilt sowohl für digitale Video- als auch für Audioinhalte. Die drei meistgenutzten Streamformate für Audio sind: WMA, AAC, MP3.

Eine Übersicht die zeigt, wie sich die Radiospots einer Kampagne im Verlauf eines Planungszeitraums Tag für Tag auf die Stunden verteilt.

Kontakte, die bei Personen erzielt werden, die nicht der definierten Mediazielgruppe angehören, weil sie beispielsweise außerhalb des Zielgebiets wohnen oder nicht der Zielgruppe entsprechen, werden als Streuverlust bezeichnet.

Das Super Banner ist ein klassisches Online Display-Werbemittel. Es ist besonders breit und meistens am oberen Bildschirmrand einer Website platziert. Von den unterschiedlichen Bannergrößen ist das Super Banner mit 728 x 90 Pixeln das meistgenutzte. Mehr über Online-Werbemöglichkeiten auf radiobrocken.de und 89.0rtl.de erfahren.

Sell-Side- oder auch Supply-Side-Plattformen (SSPs) bilden die technologische Grundlage, um das Inventar eines Publishers für den automatisierten Anzeigenhandel im Programmatic Advertising zugänglich zu machen.

T/U

Tablet-Computer sind flache und tragbare Computer, die mit Touchscreens ausgestattet und größer als Smartphones sind. Anhand mobiler oder stationärer Netzwerke sind Tablets mit dem Internet verbunden und können über Radio-Apps auch weltweit digitale Audioangebote wiedergeben.

Die Tagesreichweite ist eine Kennzahl aus den Hörer-gestern-Daten der ma Audio. Sie gibt die kumulierte Nettoreichweite von Sendern und Kombination an: aus dem Zeitintervall 5 – 24 Uhr.

Ein Tandem-Spot besteht aus zwei inhaltlich zusammengehörenden Elementen innerhalb eines Werbeblocks, die durch mindestens einen Fremdspot voneinander getrennt sind. Tandem-Spots setzen sich zusammen aus Hauptspot und einem nachfolgenden Reminder.

Hörbeispiel (Modepark Röther):

Targeting bezeichnet das gezielte Ausliefern von Werbemitteln:

  • an ein Endgerät, das bestimmte Merkmale wie die GEO-Position oder einen Gerätetyp aufweist
  • oder an einen Nutzer, dessen soziodemografische Daten verfügbar sind.

Anhand des Targetings können die Zielgruppen effizienter angesprochen und somit die Streuverluste einer Kampagne reduziert werden.

TKP steht für Tausend-Kontakt-Preis. Dieser Wert ist eine zentrale Kennzahl in der Mediaplanung. Sie legt fest, welcher Betrag bei Werbemaßnahmen fällig wird, um 1.000 Werbekontakte zu erreichen.

Ein Teaser – abgeleitet von „to tease“ = „vorantreiben“ – ist die Bezeichnung für eine live moderierte oder produzierte Vorankündigung. Sinn und Zweck eines Teasers ist es, den Hörer zum Dranbleiben oder Wiedereinschalten zu animieren.

Als Teaser Ad bezeichnet man ein verkleinertes Online-Display-Werbemittel, das per Klick zu näheren Informationen über ein beworbenes Produkt oder eine Gewinnspielaktion führt bzw. automatisch auf eine Landingpage weiterleitet. Hierzu werden Teaser Ads möglichst aufmerksamkeitsstark platziert, auf Radio-Websites meist auf der Startseite.

Die meisten landesweiten Radioprogramme bieten Teilfrequenzen ihrer Gesamtbelegung an. Der Vorteil einer Belegung von Teilfrequenzen ist die Abdeckung von kleineren Gebieten: ohne Streuverluste und zugleich mit klarer Kostenersparnis. Radio Brocken kann bspw. auf elf Teilfrequenzen empfangen werden, die zu vier Senderegionen (Magdeburg/Harz, Dessau-Roßlau/Wittenberg, Altmark, Halle/Leipzig) zusammengefasst werden und Werbekunden zielgenaue Werbemögichkeiten bieten – mehr Infos.

Touchpoints sind Kontakt- bzw. Berührungspunkte, in denen Unternehmen/Marken/Produkte mit ihrer Zielgruppe interagieren. Es gibt Touchpoints, die von Unternehmen steuerbar sind (wie bezahlte Werbung) und andere, die nicht oder nur indirekt steuerbar sind (wie persönliche Meinungen von Freunden).

Auf der Reise des potentiellen Kunden vom Entdecken eines Produkts bis hin zum abschließenden Kauf (Customer Journey) , erfolgen zahlreiche Berührungspunkte, die seine Entscheidung beeinflussen. Audio-Werbung liefert entscheidende Touchpoints entlang dieser Journey und setzt beim Konsumenten Impulse für eine Kaufhandlung.

Bei der Online-Marktforschung kann das Surfverhalten von Nutzern mit dem sogenannten Tracking detailgenau analysiert werden. Zugleich lässt sich so auch ein Zusammenhang zu vorherigen Online-Werbemittel-Kontakten herstellen. Tracking kann somit auch für Online-Audio-Kampagnen genutzt werden.

Aufwändig produzierte Werbespots eines Senders, die auf wichtige Programm-Events hinweisen, nennt man Trailer. Beworben werden auf diese Weise primär Promotions, Konzerte und sämtliche Veranstaltungen.

Die inhaltliche Umgebung, in die eine Werbeform eingebunden wird, nennt man Umfeld. Dies kann ein Serviceblock sein oder auch eine Musikstrecke.

Der Unique User beschreibt die Anzahl der Personen, die in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit einem Werbeträger oder mit einzelnen Belegungseinheiten hatten. Der Unique User ist somit die Grundlage für Reichweiten und Strukturen von Online-Werbeträgern und hat Einfluss bei der Mediaplanung dieser Angebote.

Ein Uniform Resource Locator, kurz URL identifiziert und lokalisiert eine Website: über die verwendete Zugriffsmethode wie das Netzwerkprotokoll HTTP oder FTP und den Ort der Ressource im Computernetzwerk. Die Eingabe der URL www.funkhaus-halle.de lenkt den Browser und damit den Nutzer durch das Netz auf den entsprechenden Server, auf dem die Website liegt. So muss sich der Nutzer nicht die IP-Adresse des Servers merken, um die Seite aufzurufen.

Mitmach-Radio-Plattformen umfassen eine Vielzahl von meist kleinen Sendern, die von den Nutzern selbst kreiert werden. Diese Plattformen ermöglichen virtuellen und physischen Communities einen eigenen Audiokanal. Dank User Generated Radio entstehen neue Formen des Radios – rund um Events, DJs, Fanclubs und soziale Netzwerke.

Die Verbrauchs- und Medienanalyse, kurz VuMA ist die wichtigste Markt-Media-Studie für die Mediaplanung mit Konsumzielgruppen in Radio und TV. Sämtliche Auswertungen, die über die reine Soziodemographie hinausgehen, werden mit der VuMA erstellt. Die zweimal im Jahr erscheinende Studie liefert umfangreiche Daten zum Konsum: Aus den 250 Produktfamilien sind hier rund 1.000 Marken abgebildet. In Kombination mit den enthaltenen Sinus-Milieus sind auch psychografische Konsumtypen auswertbar. Diese sind anhand von Einstellungen und Lebensstil klar definiert.

Die Verpackung ist ein produziertes Element, das am Anfang (Intro) und am Ende (Outro) eines gesprochenen Wortbeitrags gespielt wird und so die Möglichkeit bietet, einen Kunden mit seinem Produkt oder dessen Marke zu integrieren.

Die Verweildauer ist eine Kennzahl aus den Hörer-gestern-Daten der ma Audio. Sie gibt an, wie lange die Hörer eines Programms durchschnittlich ihren Sender hören. In die Berechnung der Verweildauer fließen – im Gegensatz zur Hördauer – nur die Befragten ein, die den Sender tatsächlich gehört haben. Eine hohe Verweildauer bedeutet eine sehr gute Bindung der Hörer an den Sender. Die Formel: Summe der gehörten Viertelstunden geteilt durch Gesamtanzahl Hörer = Verweildauer.

Abtauchen in andere Welten funktioniert heutzutage dank der Virtual Reality (VR). Computer generieren dabei eine audiovisuelle Wirklichkeit in 3D, in der man sich vollständig bewegen kann. Mithilfe von speziellen Brillen, Headsets und zusätzlichen Hilfsmitteln entsteht beim Nutzer ein Gefühl einer neuen Realität. So werden Erlebniswelten geschaffen, die im normalen Alltag nicht möglich wären – so kann man bspw. durch das Weltall fliegen, aus einem Flugzeug springen, mit seinem Lieblings-Disney-Figuren an einem Tisch sitzen, mit wilden Tieren durch die Savanne ziehen und vieles mehr.

Nicht nur im Enterntainment-Bereich erfährt VR hohe Beliebtheit. Auch im Berufsalltag sowie im therapeutischen und medizinischen Bereich kommt VR mittlerweile zum Einsatz.

Als Video Ad bezeichnet man einen audiovisuellen Spot, der dem Nutzer zu einem bestimmten Zeitpunkt oder nach einer bestimmten Aktion – wie dem Öffnen einer Website – ausgespielt wird.

Verband privater Rundfunk und Telekommunikation e.V., kurz VPRT ist eine Interessenvertretung der privaten Funk- und Fernsehsender mit Firmensitz in Bonn.

W/X/Y/Z

Web-Only-Sender (oder auch Online-Only-Sender) sind Angebote, die ausschließlich über das Internet empfangbar sind. Dazu gehören Submarken sämtlicher UKW-Stationen, die musikalische Themenstreams wie Pop, Rock oder Dance anbieten, als auch Webradios, die entweder einen einzelnen Stream bereitstellen oder ein Komplettpaket mit unterschiedlichen Programmen.

Web-Only-Sender von Radio Brocken sind bspw. 80er, 90er, Weihnachtsradio, Ü30 Partymix.
Web-Only-Sender von 89.0 RTL sind bspw. In The Mix, Most Wanted, Deutsch Rap.

Mehr über Werbemöglichkeiten in Webradios erfahren.

Webradio ist ein Sammelbegriff für alle Audio- und Rundfunkprogramme, die online über den Medienkanal Internet verbreitet werden.

Im Webradio können Zielgruppen breit bis sehr spitz angesprochen werden. Hierzu stehen unterschiedliche audio- und audiovisuelle Werbeformen zur Verfügung. Am häufigsten eingesetzt werden Pre-Stream und In-Stream Audio Ads. Darüber hinaus können auf den Websites der Webradioanbieter Display-Werbeformen stationär als auch mobil geschaltet werden wie Banner, Skyscraper oder Rectangle. Besonders hohe Response-Werte erreicht die crossmediale Kombination Audio+Display Ad.

Die Auslieferung von Webradio-Werbung erfolgt über Ad Server. Dank des umfangreichen Ad Managements können Kampagnen jederzeit optimiert werden. Im Anschluss an die geschaltete Kampagne erhält der Kunde ein Reporting und die Abrechnung über die tatsächlich generierten Werbemittelkontakte.

Mehr über Webradio als Werbeform erfahren.

Zum Weitesten Hörerkreis (WHK) eines Senders gehören alle Personen, die angeben, diesen Sender innerhalb der letzten 4 Wochen gehört zu haben. Der WHK ist die größte Hörerschaft eines Senders.

Eine Welle bezeichnet den Zeitraum, in dem die Feldarbeit einer Untersuchung durchgeführt wird. Der Untersuchungsverlauf in mehreren Wellen hat den Zweck, mögliche – beispielsweise durch saisonale Schwankungen hervorgerufene – ungewöhnliche Verhaltensweisen der Befragten auszugleichen. In den Datenbestand der ma Audio fließen die Ergebnisse aus zwei Befragungswellen ein: aus der Frühjahrs- und Herbstwelle.

Sobald mehrere Werbespots in einem Werbeblock zusammengefasst und ausgestrahlt werden, spricht man von einem Werbeblock. Früher war die Ausstrahlung von Werbespots ausschließlich in Werbeblöcken üblich. Gegenwärtig können problemlos auch Single-Spots und andere Spotvarianten außerhalb von Werbeblöcken platziert werden.

Mehr über Radiospots als Werbeform erfahren.

Werbungtreibende verstehen darunter meist die Anzahl der eingesetzten Spots oder die Höhe des Werbebudgets (hoher Werbedruck = viele Schaltungen bzw. hohes Budget).

In der Mediaplanung dient der Werbedruck als Vergleichswert für verschiedene Planvarianten und wird als Gross Rating Point (GPR) ausgedrückt.

Die Werbeerinnerung gibt den Anteil (in %) der Personen einer Zielgruppe an, die sich an Werbung für eine Marke oder Produkt erinnern. Ermittelt wird diese Erinnerung durch eine Erhebung. Unterschieden wird die aktive  (= ungestützte oder spontane) Werbeerinnerung, d. h. ohne Vorlage der Marke oder des Produkts und die passive (= gestützte) Werbeerinnerung, beispielsweise mithilfe von Markennennung oder Vorlage des Produkts.

Als Werbemittel bezeichnet man alle Formen, in denen Werbung auftreten kann: ob als Radiospot, Online-Audio-Spot, TV-Spot, als Anzeige, Online-Banner oder Plakat.

Die Anzahl der Werbemittelkontakte besagt, wie oft ein Werbemittel im Rahmen einer Kampagne vollständig ausgeliefert werden soll oder wurde. Dank der im Online-Bereich eingesetzten Ad Server liegen exakte Werte vor, wie häufig ein Werbemittel an ein Endgerät ausgeliefert wurde. Im Online-Audio-Bereich werden nur Werbemittelkontakte als solche gezählt, bei denen der Spot komplett übertragen wurde.

Der Werbemittelkontakt ist die Größe, die angibt, wie viele Nutzer eines Mediums mit einem konkreten Werbemittel Kontakt hatten. Beim Radio bezieht sich dieser Wert auf die Hörer einer Viertelstunde. Genauer gesagt: auf den Kontakt mit einer durchschnittlichen Viertelstunde pro Stunde, in der Werbung geschaltet wird.

Alle Kanäle, über die Werbung ausgestrahlt werden kann, ob Radiosender, TV-Sender, Zeitschrift oder Website sind sogenannte Werbeträger.

Im Rahmen der Werbeträgerforschung werden Mediennutzerschaften rund um Hörer, Leser, Seher erhoben. Die Studien der Werbeträgerforschung geben Auskunft über die Reichweiten von Medien, die Zusammensetzung der Nutzerschaft und die Kontakthäufigkeit der Nutzer. Eine klassische Studie für die Werbeträgerforschung ist die ma Audio.

Die Nutzung eines einzelnen Werbeträgers durch eine Person, nennt man Kontakt. Ein Kriterium für die Beurteilung der Leistungen eines Mediaplans ist beispielsweise die Gesamtzahl der damit erreichten Kontakte. Beim Radio bezieht sich das auf die Hörer pro Stunde (= Kontakt mit mind. einer Viertelstunde pro Stunde, in der Werbung geschaltet wird).

Werbewirkung bezeichnet die Aktivierung und Wirkung von Werbung auf individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen der Zielgruppe. Dabei ist Werbewirkung abhängig von einer Vielzahl verschiedener Einflussfaktoren, die alle auch miteinander interagieren können. Vor diesem Hintergrund betrachten die in der Medien- und Werbewirkungsforschung eingesetzten Instrumente und Modelle jeweils unterschiedliche Ausschnitte aus dem Wirkungsgeflecht. Heute gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Tools mit denen Werbewirkungen nachgewiesen werden können, das reicht von dem Nachweis, dass Werbung

  • Veränderungen auf kognitive Werbewirkungsparameter wie Markenbekanntheit, Image, Sympathie, Kaufabsicht oder Werbeerinnerung bewirkt,
  • zu Visits auf einer Homepage führt,
  • die Besuchsfrequenz im Handel gesteigert wird
  • oder auch ein konkreter Kaufakt generiert wird.

Ein Radiogerät, das neben der UKW-Empfangsmöglichkeit zusätzlich – oder ausschließlich – IP-Daten empfängt und so Online-Audio-Angebote hörbar macht, nennt man WLAN-Radio.

Eine nach demografischen oder anderen Merkmalen definierte Personengruppe, die durch eine Werbemaßnahme angesprochen werden soll, bezeichnet man als Zielgruppe.

Wir verraten Ihnen noch viel mehr!

Möchten Sie mehr rund um Audio- und Hörfunkwerbung wissen? Mein Team und ich freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

Matti Pirnack (Verkaufsleiter)
✆ 0345 5258-200